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Ski-Weekend Engadin

23./24. November 2014 | St. Moritz

Nach dem erfolgreichen Gletschertraining in Hintertux stand das traditionelle Ski-Weekend im Engadin auf dem Programm. Pünktlich zur Saisoneröffnung sind wir mit sieben Athleten ins bündnerische Hochtal angereist. Zuvor wurden wir neu eingekleidet: Am Donnerstag haben wir die lang ersehnte neue Winterbekleidung abgeholt.

Um 9 Uhr haben wir uns bei der Kasse der Talstation Celerina/Marguns versammelt. Für manch einen war der kurze, bissige Aufstieg zur Kasse mehr als nur eine Aufwärmübung. Im Skigebiet angekommen haben uns traumhafte Verhältnisse erwartet: die strahlende Engadinersonne eingebettet im stahlblauen, wolkenlosen Himmel, beleuchtete die perfekt präparierten Pisten. Dank der Schneefälle der Woche davor waren alle Hänge schneebedeckt. Wir sind bis zum Mittag frei gefahren. Zwischendurch haben wir kleine Technik-Übungen eingebaut, sind in den Tiefschnee oder haben unsere Fahrkünste im Skicross weiter verfeinert. Es war auch erstaunlich, wie schnell die Athleten in einem fremden Skigebiet alle Schanzen gefunden und ausprobiert haben. Bei einem feinen Mittagessen in der Pizzeria Chadafö haben wir Energie für den Nachmittag getankt. Um 15 Uhr waren die Beine der Athleten und der Eltern ziemlich schwer.

Nach dem Skifahren haben sich die Athleten im Hallenbad Ovaverva vergnügt, während sich die Eltern bei Wellness, vor dem Fernseher (Davis Cup) oder einem Spaziergang entspannt haben. Bei einem gemütlichen Nachtessen in der Pizzeria Caruso haben wir den Tag ausklingen lassen. Gerüchte besagen, dass einzelne Eltern später noch an der Bar gesichtet wurden. Aber das sind nur Gerüchte.

Den Sonntag haben die Teilnehmer mit einem reichhaltigen Frühstück im Hotel Laudinella begonnen. Treffpunkt war wieder 9 Uhr in Celerina. Pünktlich (wenn auch auf Umwegen) sind Jasmin und Ronny eingetroffen. Sie hatten sich am Vorabend angemeldet. Die Athleten, für die es eine Überraschung war, haben sich riesig gefreut. In zwei Gruppen, JO und Minis sind wir wiederum den ganzen Vor- und Nachmittag frei gefahren. Zwischendurch gab es wiederum einige Technik-Übungen, einige Wettkämpfe im Skicross, Abfahrtssprünge über Schanzen und Versuche im Tiefschnee. Beim Mittagessen in der Chadafö hatten wir einen Tisch, der fast über die gesamte Länge vom Restaurant reichte. Als die Schatten auf der Margunser Seite immer länger wurden, war es Zeit für die Rückfahrt. Ohne Stau und mit müden, ruhigen und glücklichen Athleten war die Fahrt nach Einsiedeln rasch vorüber.

Wir haben zwei tolle Tage im Schnee verbracht. Dabei stand die Freude am Skifahren im Vordergrund. Dennoch konnten die Athleten gezielt an der Technik feilen und sich verbessern. ms

Skiclub Einsiedeln, 8840 Einsiedeln