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ZüriLeu Rennen

9. - 10. Januar 2016 | Obersaxen

Überall herrscht Schneemangel, da bildet Obersaxen keine Ausnahme. Als die Rennleitung am Mittwoch entschied, dass die Rennen stattfinden, waren nicht alle begeistert. Zumal die Wetterprognosen mit viel Regen Erinnerungen an die letztjährige Austragung wach werden liessen. Einige Clubs haben gar ihre Teilnahme abgesagt. Auf der Fahrt nach Obersaxen regnete es am Freitag bis Sargans recht kräftig. Im weiteren Verlauf der Hinfahrt hörte der Regen aber auf und der Himmel wurde immer klarer. Am Abend genoss das Team, ein feines Nachtessen im Hotel.

Samstag

Bei trockenem, fast schon freundlichem Wetter fuhr das Team zur Talstation Meierhof. Da die Pisten in Misanenga nicht fahrbar waren, wurde das Rennen dorthin verlegt. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Sessellift erreichten die Athleten das Startgelände. Die Rennpiste war in einem sehr guten Zustand, was man von der Talabfahrt leider nicht sagen konnte.
Als erste Athletin löste Jeannine Bartl die Zeitmessung aus. Für die Minis war ein flüssiger, rhythmischer Riesenslalom ausgeflaggt. Jeannine fuhr einen guten und schnellen Lauf. Am Schluss reichte es für den fünften Rang bei den Mädchen U9.
Am Mittag startete der Slalom für die JO Fahrer. Der Slalom-Kurs war ebenfalls rhythmisch gesetzt. Das eher flache Gelände würde aber keine Fehler verzeihen und die Athleten mussten an den richtigen Stellen angreifen. Laura Hoenes nutze die gute Piste, die sie mit der Nummer eins hatte, und erreichte nach einer guten Fahrt den fünften Rang in der Kategorie Mädchen U12. Tamara Herger konnte auf der bereits ziemlich gezeichneten Piste ebenfalls überzeugen und holte sich den fünften Rang bei den Mädchen U16. Da die Piste auch nach 160 Fahrern noch in einem recht guten Zustand war, konnten auch die Knaben U16 noch angreifen. Vito Schaniel zeigte einen soliden Lauf und erreichte den achten Rang.

Sonntag

Am Sonntagmorgen zeigte der Himmel vereinzelt Blaue stellen und die Bergspitzen oberhalb von Brigels waren in freundlichem Sonnenlicht getaucht. Nach einem reichhaltigen Frühstück machten sich die Athleten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf den Weg zum Startgelände.
Der Renntag begann wieder mit dem Riesenslalom der Minis. Der Kurs war etwas drehender als am Vortag, was stellenweise schon früh zu tiefen Furchen führte. Einer solchen fiel Jeannine Bartl zum Opfer. Bei einem heftigen Sturz kam sie zum Glück mit dem Schrecken davon.
Pünktlich um 12 Uhr startete der Slalom der JO. Auch dieser Lauf drehte etwas stärker, war aber gleichzeitig sehr rhythmisch gesteckt. Laura Hoenes war wieder als erste dran. Sie bewegte sich gut durch den Stangenwald und erreichte den achten Rang bei den Mädchen U12. Tamara Herger konnte ihre Leistung vom Vortag bestätigen. Sie wurde nach einer guten Fahrt wieder fünfte bei den Mädchen U16. Dabei verpasste sie den vierten Rang nur um wenige Hundertstel. Lars Kälin schaffte es mit dem elften Rang bei den Knaben U14 knapp nicht in die Top Ten. Vito Schaniel fuhr bei den Knaben U16 wieder auf den achten Rang und konnte damit seine Leistung vom Vortag ebenfalls bestätigen.

Gesamtwertung

In der AMAG Zürich Super-Kombi, bei der die Slaloms vom Samstag und Sonntag über alle Kategorien zusammengezählt wurden, erreichte Vito Schaniel den tollen fünften Rang.

Zusammenfassung

Die beiden Renntage in Obersaxen waren gut organisiert und das Wetter spielte mit. Es war definitiv besser, als wir bei der Abreise erwartet hatten. Für die Athleten war es wieder ein schönes Erlebnis, auch wenn einige von Ihnen ihr Potenzial nicht ausschöpfen konnten. Für Podest Plätze hat es diesmal nicht gereicht, aber einige Athleten waren nicht weit davon entfernt.
Skiclub Einsiedeln, 8840 Einsiedeln