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Goldinger Speed-Rennen

11. Februar 2017 | Flumserberg

Der ohnehin recht Schneearme Winter und die warmen Temperaturen der letzen Wochen haben der dünnen Schneedecke im Atzmännig stark zugesetzt. Da darauf kein reguläres Rennen möglich gewesen wäre, wurden die Goldinger Speedrennen der JO nach Flumserberg verschoben. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte. Die Fahrt von Einsiedeln nach Flumserberg führte zeitweise durch dichten Nebel. Auf der Autobahn herrschte frühmorgens ein reger Verkehr. Tannenheim auf dem Flumserberg war nebelfrei bei Temperaturen leicht unter dem Gefrierpunkt. Das schöne Wetter und die herrliche Aussicht auf die Churfirsten und das Rheintal  kündigten einen schönen Tag an. 

Combirace Speed

Das Combirace Speed ist eine Mischung aus Super-G und Riesenslalom. Schnelle Passagen wechseln sich mit technischen Riesenslalom Abschnitten ab. Der Lauf war schön flüssig in das Gelände gesetzt. Die Bedingungen waren top, die Piste war sehr kompakt und griffig. Ein besonderes Augenmerk legten die Athleten bei der Besichtigung auf den Sprung. Hier musste die Richtung perfekt stimmen, damit man auf dem nachfolgenden Flachstück viel Tempo mitnehmen konnte. Aufgrund des recht flachen Startteils, mussten die Athleten mächtig anschieben und danach rasch in die Hocke gehen, um möglichst viel Tempo zu machen. Das Rennen startete pünktlich um 10.45 Uhr. Von den Einsiedler Athleten meisterte Tamara Herger die Strecke am besten. Sie gewann bei den Mädchen U16 die Silbermedaille. Vito Schaniel erreichte bei den Knaben U16 den neunten Rang. Lars (Knaben U14) und Vanessa Kälin (Mädchen U16) verpassten die Top Ten nur knapp.


Super-G

Die Athleten trainieren nicht oft Super-G. Für viele war es gar das erste Mal seit der letzen Saison, dass sie auf den längeren Skiern mit den grösseren Radien standen. Daher mussten sie sich bei der Besichtigung die Linie gut einprägen, um nicht zu direkt in die Tore zu fahren. Der Lauf war im oberen Teil wieder schön flüssig gesetzt und das gerade Flachstück vor dem Sprung bot genügend Zeit, die optimale Position einzunehmen und mit der Hüfte die wichtige Bewegung nach vorne zu machen. Die Richtung war wieder die gleiche, was es etwas einfacher machte. Nach der Traverse mit einer schwierigen Rechts-Links-Kombination, drehten die Tore deutlich stärker. Auch die Abstände waren, zumindest für die Athleten mit den ganz langen Skiern, eine Herausforderung. Das Rennen wurde pünktlich gestartet. Viviane Bartl hatte das Glück, mit der Nummer 2 fahren zu dürfen. Sie nütze die perfekten Pistenbedingunen aus und gewann bei den Mädchen U14. Danach kam es zu vielen Unterbrüchen: Offenbar war der Sprung einigen Athleten zum Verhängnis geworden. Die Einsiedler nahmen die Verzögerungen mit ihrer Routine gelassen hin und bereiteten sich auf ihren Lauf vor. Tamara Herger erwischte den Start optimal und fuhr fehlerfrei bis vor den Sprung. Dort wurde sie abgewunken, weil die Fahrerin vor ihr gestürzt war. Danach musste sie wieder zum Start und den Lauf wiederholen. Auch beim zweiten Versuch fuhr Tamara Herger wieder stark. Sie sicherte sich erneut den zweiten Rang bei den Mädchen U16.

Skiclub Einsiedeln, 8840 Einsiedeln