Seefeld_022

Trainingswoche in Seefeld

11. Juli bis 18. Juli 2015 | Biathlon und Rollski Training

Samstag morgen, Marvin und Raphael kamen um 09:45 Uhr bei uns im Ägerital an..

So gegen 10:00 Uhr fuhren wir dann ab.

Nach etwas mehr als 3 Stunden kamen wir in Seefeld an, und konnten auch gleich unsere Ferienwohnung beziehen. Das Haus lag direkt am Wildsee, fernab von Verkehr und Lärm.

In die Stadt und zur Biathlon / Rollskianlage dauerte es gerade mal 10 Minuten zu Fuss.

Sonntag morgen hatten wir unser erstes Schiesstraining. Da wir noch keine Druckluft hatten, konnten wir nur mit zwei Gewehren, die noch etwas Luft im Zylinder hatten, schiessen.

Zusätzlich haben wir noch das Lasergewehr benutzt. Marvin hatte auch noch keine Rollski, und so haben wir uns auf das Präzisionsschiessen konzentriert.

Am späten Nachmittag kam dann noch Matti in Seefeld an, er, seine Brüder und sein Papi haben uns dann am Abend noch kurz besucht.

Für Montag Morgen mussten wir unbedingt Luft haben, so haben wir bei Sport Norz und der XC Academy eine Zange ausgeborgt und konnten den Adapter auf die vor Ort vorhandenen Pressluftflaschen aufschrauben. Nun hatten wir endlich Luft für alle Gewehre. Marvin konnte auch gleich die Rollski Ausrüstung besorgen.

Raphi, Marvin, Matti und Valentino fuhren dann lockere Runden auf den Rollskiern und haben zwischendurch immer wieder geschossen. Noch ohne komplexe Abläufe, nur auf Präzision und Konzentration geachtet.

Gegen Montag Mittag kam dann auch noch Yanis dazu, und so konnte am Nachmittag die erste Skating Einheit mit Peter von der XC Academy starten. Für die meisten Athleten war es das erste Mal dass sie heuer auf den Rollski standen, daher waren die ersten Übungen gut geeignet um sich wieder and das Rollern im Sommer zu gewöhnen.

Die Einheit dauerte 2 Stunden und am Ende waren alle ziemlich erledigt, doch auch sehr glücklich über die merklich verbesserte Technik und die vielen Tips und Anregungen von Peter.

Dienstag morgen begann dann auch das komplexe Schiesstraining dank Mithilfe von Marco.

Yanis und Marvin konnten endlich die Abläufe trainieren die sie für die Challenger Kategorie benötigen. Raphi, der nun im Winter mit dem Kleinkaliber Gewehr unterwegs sein wird, hatte das stehend Schiessen im Fokus. Matti und Valentino haben sich ganz auf das liegend Schiessen konzentriert. Da wir fünf Stände hatten, kam es auch zu keinem Stau vor den Matten.

Am Nachmittag war dann das erste Klassik Training mit Martin angesagt.

Gespannt und mit etwas Ehrfurcht ging es um 16:00 Uhr dann los.

Zuerst mal ohne Stöcke und mit anfänglichen Startschwierigkeiten, doch mit der Zeit wurde es immer besser. Am Ende der zweiten Stunde sahen die Bewegungen doch schon sehr viel besser aus und bei manchen kam sogar Freude auf. Die Klassik Technik wird nicht von jedem gemocht, doch Martin hat sehr überzeugend erklärt wie wichtig diese Technik ist.

Und nebenbei hat er erwähnt dass das klassisch Laufen auf den Rollskiern die schwierigste Form aller Fortbewegungsarten ist.

Mittwoch und Donnerstag wurde wieder komplexes Schiessen trainiert, und die Abläufe wurden immer besser.

Beim Skating Unterricht und auch am Donnerstag beim Klassik Unterricht wurde dann noch  Videoanalysen von jedem Athleten gemacht, diese wurden mit jedem persönlich analysiert und ausgewertet. Jeder Sportler konnte seinen persönlichen „Schwerpunkt“  erfahren, und mit Übungen dazu versuchen, sich genau in diesem Bereich zu verbessern.

Matti und seine Familie mussten uns leider am Donnerstag Abend wieder verlassen, und so hatten wir am Freitag morgen zu viert unser Schiesstraining. Zum Abschluss gab es noch einen kleinen Staffelbewerb, zwei 2erTeams traten gegeneinander an, dabei mussten sie um die Biathlonarena herum fahren, jeder hatte zweimal einen steilen Anstieg und eine steile Abfahrt zu bewältigen.

Die beiden jüngeren mussten gegen die beiden älteren Jungs bestehen und haben dank 4 mal 0 Schiessfehlern und auch hervorragender Laufleistung souverän gewonnen.

Samstag morgen trafen wir uns nochmal auf der Rollskibahn und zum Abschluss fuhren alle Jungs auch noch die grosse Runde, teils mit Skating, teils mit Klassik Skirollern.

Gegen 11:00 Uhr machten wir uns auf den Heimweg, müde, aber mit tollen Erinnerungen und vielen neuen Eindrücken.


Bericht von Matti Schranz:


Was wäre Seefeld ohne Velotouren (auf diese Frage konnte ich nach der Tour sehr genau antworten) nicht so streng ,Aber auch nicht so toll und bewundernswert. Am 3 Tag um 9:00 Morgens ging es los. Gut ausgeschlafen fuhren wir über den Römerweg mit einer tollen Abfahrt nach Giessenbach runter . Doch auch hier gilt das Motto „Wer runter fährt muss auch rauffahren können“. So wurde es bald nicht mehr so lustig. Schlussendlich kamen wir dann trotzdem wieder nach Seefeld und bekamen das verdiente Glacé. Wir waren nicht die einzigen die in Seefeld zum Trainieren da waren. Auch die Fussballer von Olympiakos Athen (Piräus Athen) und die türkische Süper Lig Mannshaft çaykur Rizespor hatten eine strenge Woche vor sich. Da sie uns immer trainieren gesehen haben, wollten sie am Schluss natürlich auch noch Schiessen. Es waren die zwei Torwarte von çaykur, die es wagten (der eine war als National-Torwart #1 mit Kamerun in Brasilien an der WM). Der Kameruner hatte ein bisschen mehr Begabung fürs Schiessen (war aber auch langsamer). “Je suis James Bond zéro zéro sept“ sagte er #lachflash.

Bericht von Valentino Gaber:


Ich fand cool dass wir Biathlon Training auf den Rollski machen konnten. 

Wir hatten vier mal Rollski Unterricht, das erste mal Skating, da hat Peter uns gezeigt was wir noch verbessern können und hat bei uns alle Schrittarten angeschaut, dann mit uns alle Schrittarten nochmal durch gemacht.

Natürlich hatten wir auch auch klassisch, am Anfang haben wir noch nicht so gut klassisch laufen können, jetzt haben wir uns sehr verbessert.

Wir hatten auch ein guten Trainer, Martin Tauber.

Beim zweiten Skating Unterricht hat Peter uns gefilmt und hat uns dann auf dem Film gezeigt was wir verbessern können. Martin hat uns beim klassisch Unterricht auch gefilmt und dann gezeigt was wir noch verbessern können.

Nach anstrengenden zwei Stunden Biathlon Training sind wir jeden Tag ins Hallenbad gegangen, um uns zu erholen, für das Rollski Training am Nachmittag.

Wir sind auch auf die Rutschen gegangen, ich fand die Wildwasser Rutsche am besten obwohl man dann mit blauen flecken nach hause gekommen ist.

Wir haben ein paar mal am Abend gemeinsam in einem Restaurant zusammen gegessen.


Bericht von Raphael Samide:


Wir kamen am Samstag gegen Mittag in Seefeld an. Wir hatten ein achttägiges Trainingslager vor uns. Am Dienstagabend hatten wir unser erstes Klassisch Training mit Martin Tauber, einem ehemaligen Top Athleten. Anfangs hatte ich meine Zweifel, ob das Klassisch Training gut sein würde, da ich nicht oft Klassisch laufe. Doch meine Zweifel waren rasch verflogen, da Martin Tauber ein toller Trainer war, das Training Spass machte und wir auf einer tollen Rollskibahn waren. Im ersten Training haben wir die  Grundtechniken und Laufschritte des Klassischen Stils geübt und verbessert. Im zweiten Training hat uns Martin auf seinem Ipad mit der App „Coach's Eye" gefilmt. Danach hat er uns die Videos gezeigt und uns einzeln erklärt was wir an unserer Technik verbessern können. Kurz danach war das Training, zu meinem Bedauern schon vorbei. 

Fazit: Viele denken Klassisch ist irrelevant und schwierig, doch das ist falsch. Man sollte Klassisch genau so oft wie Skating ausüben, da es ein sehr wichtiger Teil des Langlaufs ist und auch andere Muskelpartien als Skating beansprucht und mit den richtigen Tipps / Trainer ist auch Klassisch leicht zu erlernen.

Das ganz Lager in Seefeld fand ich echt cool. Wir haben viel gelernt bei allen Rollski Trainings. Es gab auch viel Zeit um schiessen zu üben und auch für andere Aktivitäten wie Schwimmen im Hallenbad. Ich habe sehr positive Erinnerungen von dieser Woche und ich danke dem SC Einsiedeln für die Unterstützung von diesem tollen Anlass.

Skiclub Einsiedeln, 8840 Einsiedeln